Eine Änderung, fünf Fundstellen
Öffnungszeiten, Preise oder Ansprechpersonen stehen auf mehreren Seiten und müssen überall einzeln nachgezogen werden. Irgendwo bleibt die alte Angabe stehen.
Individuelles CMS
Ich entwickle Websites, deren Verwaltung zu Ihren Inhalten passt: Ein Standort hat Felder für Adresse und Öffnungszeiten, ein Kurs für Termine und freie Plätze, ein Produkt für technische Daten und Preis. Ihr Team füllt nur noch die Felder aus – wie die Inhalte auf der Website aussehen, ist bereits festgelegt.
Bei vielen Unternehmenswebsites ist die Pflege der eigentliche Engpass. Ein neuer Termin muss an drei Stellen eingetragen werden, der Editor bietet hundert Optionen für eine einfache Textänderung, und für alles andere wird die Agentur angerufen. Inhalte veralten dann nicht, weil niemand sie ändern will, sondern weil es zu umständlich ist.
Ein individuelles CMS dreht die Reihenfolge um. Zuerst klären wir, welche Inhalte Ihr Unternehmen hat, wie oft sie sich ändern und wer sie ändert. Daraus entstehen Eingabemasken mit genau den Feldern, die gebraucht werden. Erst danach werden die Seiten gestaltet, die diese Inhalte anzeigen.
Das muss nicht immer ein neues System sein. Reicht eine gut eingerichtete WordPress-Website oder eine statische Seite, empfehle ich das – beides entwickle ich ebenfalls.
Ein individuelles CMS ist kein Selbstzweck. Diese Situationen sind typische Gründe, die Pflege einer Website neu aufzustellen.
Öffnungszeiten, Preise oder Ansprechpersonen stehen auf mehreren Seiten und müssen überall einzeln nachgezogen werden. Irgendwo bleibt die alte Angabe stehen.
Produkte mit technischen Daten, Kurse mit Terminen, Immobilien, Standorte oder offene Stellen: Inhalte mit fester Form lassen sich in Feldern sicherer pflegen als im Fließtext.
Für jede Korrektur braucht es die Agentur oder die eine Person, die sich mit dem System auskennt. Die Hürde ist so hoch, dass Inhalte liegen bleiben.
Ein Page-Builder erlaubt alles, auch verschobene Abstände, falsche Farben und zerbrochene Layouts. Wer nur selten pflegt, traut sich irgendwann nicht mehr heran.
Filialen pflegen nur ihren eigenen Standort, Texte werden vor der Veröffentlichung freigegeben, und es bleibt nachvollziehbar, wer was geändert hat.
Dieselben Produkt- oder Termindaten sollen auf der Website, in einer PDF-Preisliste, im Newsletter oder in einem anderen Programm erscheinen.
Ein Beispiel dafür, wie eine Verwaltung für Ihr Unternehmen aussehen kann: Jede Angabe hat ihr eigenes Feld, und was nicht geändert werden soll, ist gar nicht erst sichtbar.
Der Umfang richtet sich nach Ihren Inhalten. Diese Bausteine werden je nach Bedarf kombiniert.
Felder, Auswahllisten, Pflichtangaben und kurze Hilfetexte, benannt in der Sprache Ihres Betriebs statt in CMS-Fachbegriffen.
Telefonnummer, Öffnungszeiten oder Preis werden an einer Stelle geändert und erscheinen überall richtig: auf allen Seiten und in den strukturierten Daten für Suchmaschinen.
Für freie Seiten gibt es vorbereitete Abschnitte. Abstände, Farben und Schriften sind vorgegeben, damit jede Seite zum Gesamtbild passt.
Jede Person sieht nur ihre Bereiche. Änderungen lassen sich vor dem Veröffentlichen prüfen und frühere Fassungen wiederherstellen.
Übersetzungen werden pro Inhalt gepflegt; fehlende Sprachfassungen sind auf einen Blick erkennbar.
Import und Export oder Schnittstellen zu Warenwirtschaft, CRM, Buchungs- oder Newsletter-System, damit nichts doppelt eingetippt wird.
Ich entwickle alle drei Varianten. Entscheidend ist, wie oft sich Ihre Inhalte ändern und wie sie aufgebaut sind.
Alle angeführten Preise sind Endpreise. Welche Variante passt, klärt die Pflege-Inventur – auch wenn die Antwort „WordPress“ oder „statisch“ lautet.
Bewährte Open-Source-Werkzeuge statt Eigenbau von null. Welche Kombination passt, klärt die Pflege-Inventur.
Verwaltung aus Ihrem Inhaltsmodell, Daten in Ihrer Datenbank – mit Rollen, Entwürfen und früheren Fassungen.
Schnelle, statische Seiten ohne Login und Datenbank im öffentlichen Teil – das hält Ladezeit und Angriffsfläche klein.
Für Websites, die vor allem aus Seiten und Beiträgen bestehen – mit individuellen Blöcken statt Page-Builder.
Payload CMS und Astro stehen unter MIT-Lizenz und sind frei nutzbar – Lizenzkosten für das CMS fallen nicht an. Auch diese Website ist mit Astro gebaut.
Sie testen die Verwaltung, bevor Design und Seiten umgesetzt werden. In dieser Phase sind Änderungen am günstigsten.
Welche Inhalte gibt es, wie oft ändern sie sich, wer ändert sie – und was ist heute mühsam?
Inhaltstypen, Felder, Verknüpfungen und Rollen festlegen und schriftlich abstimmen.
Sie arbeiten mit Beispieldaten in der echten Verwaltung und geben Rückmeldung, bevor Seiten gestaltet werden.
Seiten gestalten und umsetzen, bestehende Inhalte übernehmen, alte Adressen weiterleiten.
Kurze Einschulung an Ihren eigenen Inhalten, Dokumentation, Übergabe der Zugänge und auf Wunsch laufende Betreuung.
Für Unternehmenswebsites mit wiederkehrenden Inhalten wie Leistungen, Standorten, Terminen, Produkten oder Team. Ein einzelnes Verwaltungsmodul für eine bestehende Website ist ab € 1.890 möglich. Der genaue Umfang wird nach der Pflege-Inventur schriftlich festgehalten.
Konkrete Beispiele zeigen Ausgangslage, technische Entscheidungen und den umgesetzten Leistungsumfang.
Antworten auf die Fragen, die vor einem individuellen CMS am häufigsten kommen.
Ein CMS ist der Bereich, in dem Sie die Inhalte Ihrer Website ändern. In WordPress arbeiten Sie meist mit Seiten und Blöcken, die für sehr viele Arten von Websites gedacht sind. Bei einem individuellen CMS ist die Verwaltung nach Ihren Inhalten aufgebaut: Es gibt zum Beispiel einen Bereich „Standorte“ mit genau den Feldern, die ein Standort braucht. Technisch entsteht es auf einer bewährten Open-Source-Grundlage, nicht als Eigenbau von null.
Oft nicht. Ändern sich Ihre Inhalte selten, ist eine statische Website günstiger. Pflegen Sie vor allem Seiten und Beiträge, ist WordPress meist die wirtschaftlichere Wahl. Ein eigenes CMS lohnt sich, wenn Sie viele gleichartige Inhalte pflegen, dieselbe Angabe an mehreren Stellen erscheint oder mehrere Personen mit unterschiedlichen Rechten arbeiten. Die Pflege-Inventur klärt das, bevor Sie in eine Umsetzung investieren.
Eine Unternehmenswebsite mit eigener Verwaltung liegt meist bei € 5.490–11.990. Die wichtigsten Kostentreiber sind die Zahl der Inhaltstypen, Rollen und Freigaben, Mehrsprachigkeit, Schnittstellen und der Umfang der Datenübernahme. Ein einzelnes Verwaltungsmodul für eine bestehende Website beginnt bei € 1.890, die Pflege-Inventur als Einzelleistung kostet € 390 und wird bei Beauftragung angerechnet. Lizenzgebühren für das CMS fallen nicht an; Hosting und Betreuung werden separat vereinbart.
Eine kompakte Website mit eigener Verwaltung entsteht meist in 6–10 Wochen; die testbare Verwaltung steht in der Regel nach 2–3 Wochen. Mehrsprachigkeit, Schnittstellen und umfangreiche Datenübernahmen verlängern den Zeitraum. Der Zeitplan wird nach der Pflege-Inventur festgelegt.
Nein, und das ist von Anfang an eingeplant. Grundlage sind verbreitete Open-Source-Werkzeuge unter MIT-Lizenz und gängige Technik (TypeScript). Der Quellcode liegt in einem Repository Ihres Unternehmens, die Zugänge laufen auf Sie, das Inhaltsmodell ist dokumentiert und Ihre Daten lassen sich exportieren. So kann auch eine andere Entwicklerin oder ein anderer Entwickler das Projekt übernehmen.
Das ist das Ziel. Jede Eingabemaske zeigt nur die Felder, die für eine Aufgabe nötig sind, mit Hilfetexten in Ihrer Sprache. Weil Sie die Verwaltung vor der Design-Umsetzung testen, fallen unklare Stellen früh auf. Zum Start gibt es eine kurze Einschulung an Ihren eigenen Inhalten und eine Anleitung zum Nachschlagen.
Ja. Seiten, Beiträge, Bilder und strukturierte Daten werden je nach Qualität und Umfang automatisch oder teilautomatisch übernommen. Alte Adressen werden auf die neuen weitergeleitet, damit bestehende Links und die Sichtbarkeit in Suchmaschinen erhalten bleiben.
Die öffentliche Website wird als schnelle, statische Seiten ausgeliefert; Änderungen gehen nach dem Veröffentlichen mit einer kurzen Aktualisierung online. Die Verwaltung läuft getrennt davon auf einem Server in der EU und ist nicht Teil der öffentlichen Website. Welche Daten verarbeitet werden und welche Vereinbarungen nötig sind, wird vor dem Start dokumentiert.
Für neue Projekte mit eigener Verwaltung meist Payload CMS für die Verwaltung und Astro für die öffentliche Website; auch diese Website ist mit Astro gebaut. Beide sind Open Source unter MIT-Lizenz. Payload wurde 2025 von Figma übernommen, Astro 2026 von Cloudflare, und beide bleiben frei nutzbar. Wenn es besser passt, setze ich auf WordPress mit individuellen Blöcken oder auf eine statische Website.
Sie pflegen Ihre Inhalte selbst. Updates, Backups und die Überwachung der Technik kann ich im Rahmen einer Betreuung übernehmen. Neue Inhaltstypen oder Funktionen werden als klar abgegrenzte Erweiterung umgesetzt.
Verwandte Leistungen greifen ineinander, bleiben aber klar getrennt beauftragbar.
Sie erhalten eine persönliche Antwort mit einer ersten Einschätzung und dem sinnvollen nächsten Schritt – in der Regel innerhalb eines Werktags.
Pflichtfelder sind entsprechend gekennzeichnet.